Bilder von
“einem Gott,
der dich sieht”.
Malerei und Musik haben immer schon völlig neue Zugänge zum Glauben und letztlich zu Gott eröffnet. Mir wurde das Talent zum Malen geschenkt. Ich male, was niemand so malt. Ich male, wie niemand sonst malt. Primär mit Buntstiften, primär auf Papier. Ob das geht? Und wie!!
Und ich setze meine Kunst für ein Ziel ein:
Ich möchte Lust machen auf einen Gott, der nichts lieber will, als dass Ihr Leben ein Fest wird.
Mein aktuellstes Bild
An dieser Stelle zeige ich immer das aktuellste, das letzte Bild, das ich bis dato gemalt habe.
“Gott vergoldet unsere Brüche”
In Japan gibt es diese wunderbare Geschichte, von der ich gar nicht weiß, ob sie stimmt. Angeblich werden dort kostbare Gefäße, so sie denn zerbrochen sind, an den Bruchkanten mit Gold bestrichen und damit wieder zusammengeklebt.
Schon lange wollte ich ein Bild dazu malen. Denn ich denke, dass dies eine wunderbare Allegorie für unser Leben ist. Es sind sehr oft die Brüche, die Risse, die Bruchkanten, die unserem Leben Konturen geben. Es sind die Falten, die eine Landkarte unseres Lebens zeichnen. Und ganz oft habe ich es schon erlebt, dass in mir etwas zerbrochen ist, und es anfangs nach einem riesigen Verlust aussah, das Gott wie durch Zauberhand in etwas Positives gewandelt hat. Es wurde nicht immer einfach “wieder heil”, es war vielleicht nicht immer exakt so wie vor dem Bruch …aber es wurde neu … und manchmal besser als vorher.
Sehr oft hat es auch mit “Loslassen”, mit “Akzeptanz” zu tun. Mit der Erkenntnis, dass es ohne die Täler im Leben auch keine Gipfelerlebnisse gibt. Und mit der Erkenntnis, dass “ein Reifen” nur über manche Brüche gehen kann, dass Schmerzen unausweichlich dazugehören, und trotzdem in Glück und Freude gewandelt werden können.
Keine Kunst ohne Gott
Alle meine Bilder entstehen in einer Art “Zwiegespräch” mit Gott. Ich gehe Gassi mit meinem Hund, durch einen kleinen Wald, und da entstehen viele Bild-Ideen. Mein kreativer Prozess hat somit gewissermaßen etwas von einer Vision.
Dies allerdings lehrt mich eine Demut vor dem Geschenk, das Gott mir gemacht hat. Und deshalb bin ich meinem Gott immer wieder dankbar, dass er mich zu solchen Kunstwerken befähigt.
“Danken schützt vor Wanken -
Loben zieht nach oben”